Die Revolution ist noch nicht zu Ende…
… aber sie verläuft völlig friedlich.
Wieder allem erwarten verlief der heutige Tag sehr friedlich.
Am Morgen war alles ungewöhnlich ruhig. Alle Geschäfte blieben geschlossen, keine Autos auf den Strassen. Wie die Ruhe vor dem Sturm. Erst am Mittag begann in den Strassen langsam das Leben…
Wahrscheinlich haben alle abgewartet wie sich der Tag entwickelt. Überalle lief der Fernseher mit aktuellen Bildern der “Revolution” und auch Bildern der Proteste des vergangenen Jahres.
Langsam aber sicher versammelte sich das Volk an der Corniche rund um die Al-Qaed Ibrahim Moschee. Zehntausende von Leuten versammelten sich Fahnenschwenkend um erneut zu protestieren und zu zeigen dass die Revolution noch nicht vorbei ist. Es wurde schon einiges erreicht aber es gibt noch sehr viel zu tun. Es wurden Parolen skandiert und gefordert, dass das Militär die Macht rasch an eine zivile Regierung abgibt und die Verbrechen während der Revolution aufgeklärt werden und die verantwortlichen in die Pflicht genommen werden. Ein andere wichtige Forderung verlangt ein Minimal und ein Maximallohn für alle Ägypter.
Es war ein riesiges Volksfest. Auf der Strasse waren Frauen, Männer, Familien mit Kinder, Jung und Alt. Alle mit einem Lachen im Gesicht. Voller Freude über das bisher erreicht und mit froher Zuversicht für die Zukunft.
Etwas was sehr speziell war, nirgends waren Polizisten, Sicherheitskräfte oder Militär zu sehen. Die Strasse gehörte allein dem Volk. Die Marine zeigte im alten Hafen von Alexandria ihre mit Ägyptischen Flaggen geschmückten Boote und auch eine kleine Show mit ihren Speedbooten. Ich glaube das Fehlen der Sicherheitskräfte hat diese friedliche Atmosphäre erst ermöglicht.
Am späten Abend dauerten die Demonstration immer noch an. Dank der friedlichen Atmosphäre genossen die Alexandrier den heutigen Feiertag. Am Nachmittag öffneten überall die Kaffees und Shops um auch von diesem Tag zu profitieren.
Wir Europäer waren für die Ägypter eine riesige Attraktion. Von allen Seiten wurden wir begrüsst und um unsere Meinung zur Revolution gefragt. Auch wurden wir tausendmal fotografiert und gefilmt.
Der Song der Revolution
25. Januar – Gibt es eine neue Revolution?
vielleicht, vielleicht auch nicht.
Ich bin nun seit mehr als 3 Wochen hier in Alexandria und lerne Arabisch und bekomme doch so einiges mit was sich auf der Strasse so abspielt. Auch unsere Lehrer erzählen uns wie es politisch steht. Hier einige Fakten und News aus den letzten Tagen:
- Am Samstag wurde die Sitzverteilung im neuen Parlament verkündetet: 47 % Muslimbrüder, 25 % Salafisten (an-nur), 9 % Liberale (Wafd)… Also gibt es eine sehr grosse Vertretung der Islamischen Parteien.
- Eine islamistische Gruppe verkündete, dass am Revolutionstag Islamisten und nicht Islamisten durch “Saboteure” Ermordet werden um Unfrieden zu stiften zwischen den Religionen und Parteien.
- Einige Fluggesellschaften haben bereits Flüge nach Ägypten gecancelled, aus Angst vor Protesten.
- Die Militärregierung verkündete die Feier des Revolutionstages mit Militärparade und allem Tamtam
- Verschiedene Parteien und Gruppierungen sind mit den bisher gemachten Fortschritten nicht zufrieden und rufen zu einer neuen Revolution auf.
- Die grossen Parteien rufen zu friedlichen Protesten auf.
Auf alle Fälle bleibt unsere Schule am 25. geschlossen. Laut unserem Direktor wurde von der Staatssicherheit empfohlen die Schule zu schliessen. Er, ein liberaler und weltoffener Salafist und Mitglied der Nur Partei, meint dass die Möglichkeit einer neuen Revolution eher gross ist, da die Bürger auf der Strasse mit den Fortschritten nicht zu frieden sind und da eine friedliche Demo durch einige Störefriede schnell zu einem Chaos auswachsen kann. Er hat uns empfohlen an diesem Tag nicht zu reisen und nicht auf den Strassen zu sein. Auf alle Fälle nicht in der Nähe der Demo. Dies aus Sicherheitsgründen, da einige Ägypter hinter der Revolution das Machwerk von Amerikanischen, europäischen und anderen Mächten sehen. Wenn diese Leute an der Demo europäische Gesichter sehen, könnten die meinen dass wir Spione oder was auch immer sind.Morgen Nachmittag gibt es von der Schule nochmals die neuesten Infos und Verhaltensregeln.
Auch der Taxifahrer Amir, mein ägyptischer Freund, sagt, dass sich zu 70 % eine neue Revolution abspielt. Laut ihm bleiben an diesem Tag alle Geschäfte geschlossen, sogar die berühmten gelb-schwarzen Taxis werden an diesem Tag nicht fahren. Er ist sehr über meien Sicherheit besorgt und möchte, dass ich diesen ganzen Tag mit ihm verbringe.
Niemand weiss bis jetzt was an diesem Tag passieren wird.
Demos – ganz sicher.
Friedliche Feier – wahrscheinlich nicht.
Neue Revolution – vieleicht.
Ich werde sobald als möglich neue News posten
Arabisch Unterricht, Fisch und Biliard
Am Morgen sind wir dann relativ früh aufgestanden, weil ich mich im Kloster mit Bruder Michel treffen musste. Der mir dann noch alles erklärte wo, was, warum, wann,… Die einzigen Regeln: Gäste nicht mit nach oben nehmen. Das Tor schliesst um 11 Uhr.
Nachher bin ich mit Amir in die Kirche von St. Catherine. Für ihn das erste Mal in einer Kirche…![]()
Weiter gings mit einem Spaziergang durch die Stadt. Wo wir irgendwo ein Falaffelsandwich kauften und dann am Meeresufer assen. Leider war es auch schon bald Zeit um zur Schule zu gehen.![]()
In der Schule musste ich als erstes so eine Art Einstuffungstest machen, dass der Lehrer weiss wie gut oder schlecht ich bin. Naja, mein Arabisch ist eher schlecht. Wir fangen nun beim 2ten Buch an. Also fast von vorne. Repetieren, repetieren und viele neue Wörter lernen. Da ich auch in den nächsten Wochen der einzige Student bin. Gibt es weniger Stunden. Ich werde also insgesamt nur 40 Stunden Arabisch haben. Das heisst jeden Tag mal vorläufig 3 Stunden.
Nach dem Unterricht um 4 Uhr kam Amir um mich abzuholen. Wir fuhren mit den kleinen Bussen wieder in seinen Stadtteil wo wir bei Ali (dem Fischhänder und Freund von Amir) Fisch abholten. Weiter gings zu Amir nach Hause. Da wartete schon seine Frau (natürlich in der djelaba und mit Schleier) mit dem Rest des feinen Essens. 2 Sorten Fisch, baba ghanousch, Salat, Risotto und natürlich Fladenbrot. Ich aas und aas bis ich fast platze. Natürlich wollte ich gar nicht so viel essen, aber Amir sagte immer iss, sonst verletzt du meine Gastfreundschaft. Erst als ich wirklich kein Bissen mehr runter brachte, glaubte er es mir.
Nach dem Essen fuhren wir zu Ali (dem Fischhändler)und zusammen mit ihm zum San Stefano. Das ist ein riesiges Hochhaus, mit dem 4 Season Hotel und einer grossen Mall mit europäischen und amerikanischen Luxusläden. Irgendwie kam ich mir darin vor wie auf einem anderen Planeten. Draussen traditionelles Leben, Alte Häuser, Schmutz, schmuddelig, staubig…. und innen alles auf Hochglanz, Reichtum, Moderne,… Für die meisten Ägypter unerschwinglicher Luxus….
Nach dem wir wieder in der normalen Welt von Alexandria angekommen sind, fuhren wir mit einem Taxi zu einem Club in dem wir Billard spielten, bis ich dann zurück zum Kloster musste, weil schon bald 11 Uhr war.
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Vor dem Kloster dann die Überraschung, das Tor ist zu!!! ja klar es ist auch schon 10 nach 11… Also rufe ich nach Saber dem Torwärter. Und siehe da, ich schaffe es ihn zu wecken und er kommt um mich hereinzulassen…
Arabisch Lernen in Ägypten
Seit Samstag bin ich nun in Alexandria in Ägypten. Hier ziehe ich meine vielen Überstunden ein und lerne auch noch ein bischen Arabisch.
Also am Samstag bin ich mit dem Flugzeug nach Kairo geflogen, wo ich nach einer kurzen Taxifahrt mit dem Zug nach Alexandria weiter bin. Der ganze Zug war voller junger ägiptsischer Marines in kunstvollen neuen schwarzen Uniformen die alle auch nach Alex wollten. Der Zug muss man sich etwa so vorstellen wie bei uns vor etwa 50 Jahren. Richtig alt und abgenutzt. ![]()
In Alex angekommen holte mich mein Lehrer am Bahnhof ab und brachte mich zum Kloster st. Catherine wo ich jetzt für die nächstenn 3 Wochen in einem kalten ungeheizten Zimmer wohne. ![]()
Nachdem ich mit dem Lehrer noch schnell zur Schule lief (5 min) rief ich Amir an (Amir lernte ich vor 3 Jahren in Amman kennen) und sagte ihm dass ich nun in Alexandria bin. Er lies alles stehen und liegen und macht sich auf den Weg zu mir. Als er dann mit seinem Taxi vor der Klosterpforte anhielt und zu mir kam, begrüsste er mich überschwenglich. Er hatte auch noch seinen Vater mitgebracht. Zusammen fuhren wir etwas durch die Stadt. Probierten die speziellen Süssigkeiten der Stadt, und fuhren zu allen Sehenswürdigkeiten.
Sein Vater war lange Barber mit eigenem Geschäft, aber nun ist er alt und blind.
Nachdem wir Amir’s Vater nach Hause gebracht haben, fuhren wir mit seinem Taxi zum Taxibesitzer wo er es parkierte. Mit verschiedenen Minibussen fuhren wir zum Stadtteil in dem Amir wohnt. Von da gings weiter in einem kleinen Tuck Tuck (das sind so 3 Radgefärte ähnlich einer Rischka aber mit Töff).
Bei ihm zu Hause wartete schon seine Frau Lamjah und deren kleine Schwester. Nun “musste” ich die ägyptische Gastfreundschaft kennenlernen. Um 24 Uhr gab es nun ein reichhaltiges Mahl mit vielen kleinen Häppchen. Für den Gast aus der Schweiz ist nur das beste gut genug. (Leider war ich von der ganzen Reise schon so müde dass ich ganz vergessen habe was das alles war…)
Im Ehebett von Amir durfte ich dann übernachten, während Amir und seine Hochschwangere Ehefrau auf dem Sofa übernachteten.
Neuer Job beim Verein Naturnetz!!
Juhui!!
Endlich nach langer Suche habe ich einen neuen, alten Job. Beim Verein Naturnetz werde ich ab 1. April als Einsatzleiter/Projektleiter Zivildienstler bei Einsätzen für den Naturschutz begleiten. Also Roden, Mähen, Trockenmauern bauen, Aufwertungen erstellen, Pflanzen, etc….
Einen grossen Teil dabei werden mehrwöchige Einsätze in der ganzen Schweiz sein. Dabei werde ich mit von “Amtes wegen” aufgebotenen Zivildienstlern gemeinnützige Aufträge ausführen.
Gärtnern, Stellensuche, …
So ist das Leben, ein Umweltingenieur arbeitet wieder auf seinem alten Beruf als Landschaftsgärtner…
Nachdem ich Mitte Mai von meiner Velotour zurückkam, habe ich wie auch vor und während der Tour intensiv nach einer Stelle als Umweltingeniuer gesucht. Doch nichts lies sich finden. Bei einer einzigen aussichtsreichen Stelle bei einem kleineren Beratungsunternehmen im Bereich Grünflächenmanagement aus dem Kanton Baselland wurde ich sogar zu einem Gespräch und Probearbeiten eingeladen. (Ich war einer von 2 hoffnungsvollen Bewerbern)…. Doch Leider war auch das nichts…. Uns beiden wurde abgesagt…. Irgendetwas lief da komisch… Naja trübsal blasen nützt nichts, so habe ich weitergesucht.
Da ich in der Zwischenzeit von Steinen nach Buchs gezogen bin (da meine Freundin da in der Nähe gearbeitet hat und auch wegen oben erwähnter Stelle), wollte ich nicht mehr weiter nichts tun, sondern habe wieder zu arbeiten begonnen. Temporär als Zimmermann uns auch als Landschaftsgärtner.
Ich hatte Glück, mir wurde eine fixe Stelle als Landschaftsgärtner Vorarbeiter angeboten. Ich, der Chef, Zwei Lehrlinge und zwei Sozialfälle. Das ist die ganze Firma. Klein und Fein. Schöne abwechlungsreiche Arbeiten. Cavigelli Gartenbau, in Villigen und Birr. Da arbeite ich jetzt schon seit August.
Weiterhin bin ich auf der Suche nach einer anspruchsvolleren Stelle als Umweltingenieur. Landschaftspflege, Landschaftsplanung, Praktischer Naturschutz, Umweltbildung, Umweltschutz,…
Ich gebe die Hoffnung nicht auf. Schreibe pro Woche ca 1 Bewerbung. Hoffe das plötzlich meine Traumstelle kommt und diese Firma mich auch anstellen will.
Hier findet Ihr eine Beschreibung was ich genau suche.
Bereits in Amman
soso… ich habe mein Ziel bereits erreicht. Ich bin in Amman.
Heute bin ich von Jerash mit dem Bus hierhergefahren und als erstes bin ich gleich zur RSS um zu schauen was meine alten Arbeitskollegen so machen (naja insgeheim habe ich naturlich auf ein Angebot zum Ubernachten gehofft…). Aber die meisten sind gerade ausser Haus und kommen erst am Nachmittag wieder zuruck…. Also habe ich mir ein kleines Hotel ganz in der Nahe gesucht und auch gefunden. es ist nicht mehr ganz so guenstig wie die Hotels in denen ich bis jetzt geschlafen habe… aber der Preis mit 31 JD liegt gerade noch drin.
So habe gerade Bilanz gezogen von meiner Reise: ca 1600 Km Velofahren und nur 480 km Bus fahren.
(Berichte ueber die den Rest meiner Reise zwischen Damaskus und Amman werden hier in den naechsten Tagen noch folgen…)
Beirut, Baalbeck, Palmyra, Malula, Damascus
Soso, ich komme auch wieder mal zum schreiben, ich bin schon weit gefahren, und habe viele Staedte und Sehenswuerdigkeiten hinter mir.
So war ich 2 Tage in Beirut, eine Stadt aehnlich wie Milano (Stadtleben, Discos, Nachtleben, Mode,…) waehren da nicht die Spuren des vergangenen Bürgerkrieges…
Mit dem Bus gings ueber die Berge nach Baalbeck. Ein kleines Staedtchen in den Haenden der Hisbollah, dafuer mit historischen Romischen Tempeln. Die groessten Tempel wurden hier gebaut, Saulen bis zu 20m hoch und 2 m Durchmesse. Auch der groesste Stein der Welt ist da zu besichtigen 1000 Tonnen soll der Schwer sein, so ca 24 Meter lang und 5 meter Hoch und Breit. Gedacht fur den Bau einer grossen Mauer, die nie fertig gebaut wurde.
Nach einer laengeren Velostrecke, gings per Bus in die Wueste nach Palmyra. Da ist eine grosse Romische Stadt in einer Oase, oder mindestens das was nach 2000 Jahren davon ubrig ist.
Zurueck aus der Wueste gings dann wieder weiter mit dem Velo. Bis nach Malula. Das ist ein kleines Dorf in der Nahe von Damascus. Hier wird immer noch die Sprache Christus gesprochen (Aramaeisch). Hier ist auch eine der aeltesten Kirchen der Welt. Die wurde im Jahr 325 nach Ch. gebaut und ist wird bis heute benutzt.
Seit heute Mittag bin ich in Damascus… da wird es noch viel zu erzaehlen geben…
Libanon Tripolis
Nach der Burg gings am selben Tag nach Libanon. Zuerst mit vollgas und gegenwind den Berg hinunter, dann 10 Km Autobahn und dann ueber die Landstrasse zur Grenze.
An der Grenze auf der syrischen Seite Ausreisegebuehr bezahlen, Pass stempeln lassen (warten bis jemand kommt der Englisch lesen kann), Pass zeigen und dann ab ueber denn Fluss (die Grenze) gleich auf der anderen Seite die erste Zollstation, da wurde ich durchgewinkt. zuerst dachte ich dass das alles sei und ich jetzt ohne Stempel und nichts einfach im Libanon bin. aber das war nicht ganz so. nach etwa 2 km kam dann der Grenzposten. Da ein Formular ausfuellen, und das Visum gibts Gratis. Weiter den Pass zeigen, weiter zur 2ten Zollstation, da nochmals meinen Pass zeigen, wahrscheinlich haben sie Angst dass ich mein Velo schmuggle oder so, auf jedenfall wollte der Typ meinen Pass und machte eine Kopie mit Notizen die er dann an die Zollstation schikt die ich ihm angegeben habe…
Weiter gings durch Lanfwirtschaftsgebiet Richtung Mittelmeer. Bald war ich dann auch da, Endlich dass Meer, das erste Mal auf meiner Reise das ich das Meer sehe.
Nach 20 km und einem kleinen Regenguss war ich dann in Tripolis wo ich schnell ein Hotel fand. Heute habe ich mir die Stadt angeschaut. Typisch arabisch, Souq, alte Hauser, Burg, Kaffehauser, Verkehrschaos. Dazu noch das Meer und der Hafen.
Qualat al Hosn / Crac des Chevaliers
Nach der Stadt Hamma gings trotz starkem Gegenwind weiter Richtung Sueden. Am Mittag war dann der Wind so stark das ich aufgegeben habe. Dank einem Freundlichen Lierferwagenfahrer konnte ich 20 km stuermischer Gegenwind sparen.
Von der naechsten Stadt aus gings dann steil bergauf. so steil, dass ich sicher etwa die halbe Strecke gestossen habe. Oben auf dem Berg war der Wind noch viel Staerker, und der Weg nach unten war kein Spass. Trotz vielen Regen-Wolken suchte ich mir ein Zeltplatz. Ich fand einen neben einer kleinen Kapelle. Einen Superplatz ohne nachtliche Storefrieds. Wahrend dem Einschlaffen ertoente aber 2 mal markerschutterndes Geschrei, Gelachter, aehnlich wie Hexen. Ich vermute das dies ein Vogel war.
Am naechsten Morgen erwachte ich mit Blick auf die Burg. Der Himmel sah nach Regen aus. Also packte ich alles schnell zusammen und fuhr ins naechste Dorf. Dort angekommen konnte ich gerade noch unter ein Dach stehen und Sinnflut kam vom Himmel. Nach 5 Minuten war dann der Ganze Spuk vorbei und ich fuhr auf den nachsten Hugel zur Kreuzfahrerburg.
Die ganze Burg thront eindrucklich und in sehr gutem Zustand ueber dem dazugehoerigen Dorf. Gaenge, Saale, Stalle, einen Burggraben und viele Mauern.
Inmitten der Mauern waren sie daran einen Film zu drehen. Wahrscheinlich einen billigen Film fuer das Syrische Fernsehen ueber die Egypter oder so… Auf alle Falle waren ueberall requsiten und man musste aufpassen das man nicht ins Bild marschierte.